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Projekt
Niedersächsisches Landesmuseum

Als die Royals aus Hannover kamen

Wie es dazu kam, dass ein deutscher Fürst auf einmal Herrscher eines Weltreiches wurde, gehört zu den spannenden Fragen, die das Niedersächsische Landesmuseum Hannover im Rahmen einer Ausstellung zur Epoche der Personalunion zwischen Hannover und Großbritannien beantworten möchte.

Für krafthaus  Das Atelier von facts and fiction ist es ein wahrhaft königliches Vergnügen, „Als die Royals aus Hannover kamen“ zu gestalten. Eine Sonderausstellung diesen Ranges gibt es nur alle paar Jahre, dementsprechend hoch sind die Erwartungen.

Volle zwei Jahre dauern die Vorbereitungen. In enger Abstimmung mit dem Landesmuseum Hannover und expo2508 setzen wir auf architektonische Übersichtlichkeit und übersetzen das Corporate Design der Vorfeldkommunikation in den dreidimensionalen Raum.

Zentraler Punkt sind die Farben: Wände und Fußböden erstrahlen in Hannoverschem Rot und Royalem Blau – nebenbei noch eine Reminiszenz an den Union Jack.

Die Verschiebungen von Macht und Zuständigkeiten inszenieren wir durch räumliche Schnittstellen. Im ersten Ausstellungsraum mit dem springenden Pferd als Leitmotiv sind Hannover und London noch klar voneinander getrennt, danach durchdringen und verbinden sie sich, um die Annäherung und den Austausch zwischen beiden zu verdeutlichen – die gemeinsame Geschichte währt 123 Jahre lang von 1714 bis 1837.

Die rund 2.000 Quadratmeter große Ausstellung gliedert sich in fünf Bereiche und orientiert sich an der Chronologie der fünf Herrscher aus dem Welfengeschlecht, Georg I. bis Georg IV. sowie Wilhelm IV. Sie zeigt unter anderem, wie die Könige mit Migrationshintergrund in Großbritannien aufgenommen wurden und was Gullivers Reisen mit Politik zu tun haben.

Der fruchtbare Austausch in Wissenschaft und Kunst, den es zwischen London und Hannover gab, wird mit wertvollen Exponaten illustriert und in interaktiven Stationen anschaulich gemacht. Die Prachtentfaltung am Hof in London ist dabei ebenso Thema wie die Gründung der Universität Göttingen, das Wirken Georg Friedrich Händels am Londoner Hof und der Einfluss englischer Mode in Hannover. Die Objekte von Weltrang erleuchten den inhaltlichen roten Faden in einzigartiger Dichte und beeindrucken die Besucher nachhaltig – you will be amused, das versprechen wir.

Niedersächsisches Landesmuseum

Als die Royals aus Hannover kamen

Wie es dazu kam, dass ein deutscher Fürst auf einmal Herrscher eines Weltreiches wurde, gehört zu den spannenden Fragen, die das Niedersächsische Landesmuseum Hannover im Rahmen einer Ausstellung zur Epoche der Personalunion zwischen Hannover und Großbritannien beantworten möchte.

Für krafthaus  Das Atelier von facts and fiction ist es ein wahrhaft königliches Vergnügen, „Als die Royals aus Hannover kamen“ zu gestalten. Eine Sonderausstellung diesen Ranges gibt es nur alle paar Jahre, dementsprechend hoch sind die Erwartungen.

Volle zwei Jahre dauern die Vorbereitungen. In enger Abstimmung mit dem Landesmuseum Hannover und expo2508 setzen wir auf architektonische Übersichtlichkeit und übersetzen das Corporate Design der Vorfeldkommunikation in den dreidimensionalen Raum.

Zentraler Punkt sind die Farben: Wände und Fußböden erstrahlen in Hannoverschem Rot und Royalem Blau – nebenbei noch eine Reminiszenz an den Union Jack.

Die Verschiebungen von Macht und Zuständigkeiten inszenieren wir durch räumliche Schnittstellen. Im ersten Ausstellungsraum mit dem springenden Pferd als Leitmotiv sind Hannover und London noch klar voneinander getrennt, danach durchdringen und verbinden sie sich, um die Annäherung und den Austausch zwischen beiden zu verdeutlichen – die gemeinsame Geschichte währt 123 Jahre lang von 1714 bis 1837.

Die rund 2.000 Quadratmeter große Ausstellung gliedert sich in fünf Bereiche und orientiert sich an der Chronologie der fünf Herrscher aus dem Welfengeschlecht, Georg I. bis Georg IV. sowie Wilhelm IV. Sie zeigt unter anderem, wie die Könige mit Migrationshintergrund in Großbritannien aufgenommen wurden und was Gullivers Reisen mit Politik zu tun haben.

Der fruchtbare Austausch in Wissenschaft und Kunst, den es zwischen London und Hannover gab, wird mit wertvollen Exponaten illustriert und in interaktiven Stationen anschaulich gemacht. Die Prachtentfaltung am Hof in London ist dabei ebenso Thema wie die Gründung der Universität Göttingen, das Wirken Georg Friedrich Händels am Londoner Hof und der Einfluss englischer Mode in Hannover. Die Objekte von Weltrang erleuchten den inhaltlichen roten Faden in einzigartiger Dichte und beeindrucken die Besucher nachhaltig – you will be amused, das versprechen wir.