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Projekt
Niedersächsisches Landesmuseum

NaturWelten

Die Ausstellung NaturWelten im Landesmuseum Hannover ist eine Welt für sich. Besser gesagt, mehrere Welten. Sie setzt sich aus den Bereichen WasserWelten, LandWelten und LuftWelten zusammen. 

facts and fiction entwickelte zum einen ein Gesamtkonzept, das den Besuchern die Verbindung von aktuellen und vergangenen Lebensräumen erklärt, zum anderen kümmerten wir uns mit viel Liebe zum Detail um jeden einzelnen dieser Habitate. 

Vom Wasser über Land in die Luft – die Reise beginnt für den Besucher im Aquarium, wo er in die geheimnisvolle Sphäre der Meeresbewohner entführt wird. Umringt von strahlend blauen Wänden aus Alu-Paneelen und in warmes Licht getaucht, treten die Aquarien prominent hervor. Die wellenförmige Decke spiegelt das sanfte Auf und Ab des Meeres und der Boden wirkt wie eine Sandbank mit ihren Bewohnern. Kleine Vitrinen sind Luftblasen gleich in die Wände integriert, in der Mitte der Sandbank befindet sich ein Schädelkabinett.

Über einen schmalen Verbindungsgang – das Watt – erreicht der Besucher die Küste. Ein gigantisches Panorama lässt den Blick in die Ferne schweifen. Die Küsten von Nordsee, Mittelmeer und Karibik verschmelzen in einer großen Collage, die von Blau über Türkis und Grün bis zu erdigen, roten Tönen die gesamte Farbpalette abbildet.

Kurz dahinter wachsen baumartige Strukturen in der Raummitte aus dem Boden und symbolisieren die Ankunft in den LandWelten. Die Bäume gliedern den Raum in zwei Hauptachsen und beheimaten gleichzeitig Text- und Bildinformationen sowie Exponate. Ast-Elemente fungieren als ein durchgehendes szenografisches Mittel, die Formen der Vitrinen sind reduziert und klar, kräftige Farben grenzen die Themenbereiche voneinander ab.

Einer dieser Bereiche ist die Welt der Dinosaurier, in einem Glasgang gelegen, halb im Freien. Hier treffen originale Fossilien auf naturalistische Nachbildungen und lebendige Verwandte. Grabungsfunde und geologische Exponate werden auf mehrschichtigen Podesten präsentiert, die Glasflächen mit Farbfolien in Blattform beklebt.

Der Besucher hat sein Ziel erreicht, wenn 80 Vögel – vom Kolibri bis zum Darwin-Nandu – in einer großen Voliere auftauchen und das ganze Spektrum der Vogelfamilien zeigen. Die LuftWelten beherbergen die einmalige Vogelsammlung des Landesmuseums und sind das logische und würdige Ende der Weltreise.

Niedersächsisches Landesmuseum

NaturWelten

Die Ausstellung NaturWelten im Landesmuseum Hannover ist eine Welt für sich. Besser gesagt, mehrere Welten. Sie setzt sich aus den Bereichen WasserWelten, LandWelten und LuftWelten zusammen. 

facts and fiction entwickelte zum einen ein Gesamtkonzept, das den Besuchern die Verbindung von aktuellen und vergangenen Lebensräumen erklärt, zum anderen kümmerten wir uns mit viel Liebe zum Detail um jeden einzelnen dieser Habitate. 

Vom Wasser über Land in die Luft – die Reise beginnt für den Besucher im Aquarium, wo er in die geheimnisvolle Sphäre der Meeresbewohner entführt wird. Umringt von strahlend blauen Wänden aus Alu-Paneelen und in warmes Licht getaucht, treten die Aquarien prominent hervor. Die wellenförmige Decke spiegelt das sanfte Auf und Ab des Meeres und der Boden wirkt wie eine Sandbank mit ihren Bewohnern. Kleine Vitrinen sind Luftblasen gleich in die Wände integriert, in der Mitte der Sandbank befindet sich ein Schädelkabinett.

Über einen schmalen Verbindungsgang – das Watt – erreicht der Besucher die Küste. Ein gigantisches Panorama lässt den Blick in die Ferne schweifen. Die Küsten von Nordsee, Mittelmeer und Karibik verschmelzen in einer großen Collage, die von Blau über Türkis und Grün bis zu erdigen, roten Tönen die gesamte Farbpalette abbildet.

Kurz dahinter wachsen baumartige Strukturen in der Raummitte aus dem Boden und symbolisieren die Ankunft in den LandWelten. Die Bäume gliedern den Raum in zwei Hauptachsen und beheimaten gleichzeitig Text- und Bildinformationen sowie Exponate. Ast-Elemente fungieren als ein durchgehendes szenografisches Mittel, die Formen der Vitrinen sind reduziert und klar, kräftige Farben grenzen die Themenbereiche voneinander ab.

Einer dieser Bereiche ist die Welt der Dinosaurier, in einem Glasgang gelegen, halb im Freien. Hier treffen originale Fossilien auf naturalistische Nachbildungen und lebendige Verwandte. Grabungsfunde und geologische Exponate werden auf mehrschichtigen Podesten präsentiert, die Glasflächen mit Farbfolien in Blattform beklebt.

Der Besucher hat sein Ziel erreicht, wenn 80 Vögel – vom Kolibri bis zum Darwin-Nandu – in einer großen Voliere auftauchen und das ganze Spektrum der Vogelfamilien zeigen. Die LuftWelten beherbergen die einmalige Vogelsammlung des Landesmuseums und sind das logische und würdige Ende der Weltreise.